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Von Supermärkten, Pubs, LAN-Parties und Mobilfunkprovidern…

Gestern erlebten wir nun unseren ersten Tag in Belfast. Nachdem wir nach der etwas holprigen Ankunft (Thomas berichtete) etwa 5 Stunden geschlafen haben, hielt es uns nicht lange in unserem Appartement. Schnell ’nen Instant-Kaffee reingepfiffen, gings dann in die Stadt – jene Stadt, welche in der Nacht noch aussah wie ein effektloser Ableger von Sin City. Am Tage wirkt Belfast eher wie eine friedlich – familiäre Touristenstadt mit einem etwas schmutzigen Charme. Auch wenn es auf den Straßen ungewöhnlich sauber ist.

Also, schnell fertig gemacht und rein ins Post Office, Geld wechseln. Daran hat nämlich – bis auf einer – niemand von uns in Deutschland gedacht. Mit einer handvoll Pfund pilgerten wir dann Richtung Belfast – City.

An dieser Stelle ein kleines Quiz: Was machen vier Berliner Auszubildende, mit dem Drang, etwas typisches Irisches zu erleben, als erstes in Belfast? Richtig… sie gehen zu Burger King! 😀

Gut gestärkt bestimmte mein gelegentlich in Erscheinung tretendes Problem das nächste Ziel; In der Stunde, die wir bereits unterwegs waren, wollte ich gefühlte 100 mal auf mein Handy schauen, um zu sehen, was im WWW so abgeht – ohne Datentarif hätte mich das schnell mehrere 100 € kosten können. Um dem vorzubeugen liefen wir von Handyshop zu Handyshop, bis wir bei handy4you (das Irische Pendant zu mobilcom) den entscheidenden Tipp bekommen haben – Three.

Three ist ein Mobilfunkprovider, welcher nach eigenen Angaben das beste 3G-Netz im United Kingdom sein Eigen nennen kann. Dadurch haben sie laut einer kompetenten Mitarbeiterin die Möglichkeit, überdurchschnittlich gute Tarife anbieten zu können.

Für alle, die die deutschen Tarifvariationen in etwa kennen: Bei Three habe ich nun für 15 Pfund (etwa. 18 Euro) 3000 Frei-SMS, 300 Freiminuten und „All you can eat Data“. All you can eat heißt in dem Fall, dass man 35 GB !!! Datenvolumen mit Fullspeed bekommt, bevor man gedrosselt wird.

Anschließend waren wir einkaufen, wovon jetzt nicht weiter berichtet werden muss. Auf dem Rückweg landeten wir noch in einem Irischen Pub – tranken uns durchs Sortiment bestehend aus Guinness, Magners und co. Dazu typische Hausmannskost, die in der Tat sehr viel fettiger und schwerer war, als ich es gewohnt bin.

Im Appartement angekommen, machten IT-Azubis, was IT-Azubis machen müssen. Wir trafen uns alle in unserem Hausnetzwerk und starteten spontan eine kleine, lustige LAN-Party. Hier ein Bild von uns im Wohnzimmer. 😀

Am Abend sind Kristian (einer unserer Mitbewohner) und ich dann nochmal raus. Wir wollten eigentlich auf einen Drink in den nahegelegenen MClub. Allerdings waren uns 8 Pfund Eintritt für nur einen Drink etwas zu teuer. Glücklicherweise haben wir von einem betrunkenen Belfaster Soldaten den Tipp bekommen, im gegenüberliegenden Pub reinzuschauen, da dort der Eintritt frei sei. Bevor er uns hat gehen lassen, mussten wir uns allerdings noch tausende Fotos von Ihm in Uniform in Afghanistan anschauen. Letzendlich konnten wir uns dann doch von ihm losreißen, besuchten die Einrichtung auf der anderen Straßenseite und verbrachten darin zusammen mit unseren anderen Mitbewohnern, die wir unterwegs aufgegabelt haben, anders als geplant mehrere Stunden auf einer wirklich stimmigen Party, in der Hoffnung, dass diese typisch irisch war.

Heute werde ich mich auf den Weg zu einem Fitnessstudio machen, wäre ja ärgerlich zwei Monate lang nichts zu tun 😉

In diesem Sinne Sayonara, Au revoir und goodbye, ich melde mich ab!

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